17.05.2013

Tagwache durch Sonnenschein um 07 Uhr. Das Zelt ist noch naß vom Tau, wir haben relativ gut geschlafen. Runter zum Fluß eine kurze Katzenwäsche und dann die Sonnenstrahlen genießen, das war das Morgenmotto. Derek und Marko brauen einen guten holländischen Nescafe Esspresso - ohne Zucker - er schmeckt ausgezeichnet. Beim zusammenpacken merke ich, dass ich dan Laptop im NAGILE Cafe vergessen habe. Ich mache mir keine Sorgen, den ich bin sicher, dass die Jungs vom Lokal diesen gut verwahrt haben. Also gemeinsam auf zum Frühstück ins NAGILE. Bei der Ankunft kommt der Wirt schon mit dem Laptop zu den Bikes und übergibt mir das Gerät. Ein genüssliches türkisches Frühstück mit Tomaten, Käse, Gurken, Oliven und Wurst mit Cay lassen wir uns auf der Zuge zergehen. Noch zwei türkische Cafe und dann die Verabschiedung von Derek und Marko. Es war wirklich sehr nett mit den Beiden. Crisu und ich wollen über den Milli Park vom Sümela Kloster auf den kleinen Straßen nach Sivas fahren, ca. 400km. Leider ist die Straße wegen Felssturz gesperrt, also 30km umsonst und retour. Über Gümüshane, eine toll ausgebaute Strecke gehts nach Kelkit ud Siran. Auch sehr schöne Kurven, wir können die Bikes fliegen lassen. Des Kösdagi pass - 1910m - haben wir schnell überwuden, es ist temparaturmäßig zu ertragen. Ca. 80 km vor Sivas brauen sich extreme Regen und Gewitterwolken zusammen, wir weichen aus und fahren in Richtung Tokat - also NW. Es ist bereits 19uhr, wir haben noch kein Zimmer, die wieder neu und kurvenreich bebaute Straße verleitet zum andrücken. Auf einer Anhöhe, bei einer Rauchpause, bleiben mehrer Autofahrer stehen und wollen ein Foto von unseren KTMs. Ein in St.Pölten lebender Türke bleibt auch stehen. Nach einem kurzen Plausch gehts weiter zur Hotelsuche. In Resadiy, eine Kleinstadt ca. 90km vor Tokat finden wir ein sehr sehr einfaches OTEL ein Zimmer, Dusche wie aus dem mittelalter mit Kübel uns so, kein Klopapier, aber drei Betten. Bei der Ankunft vor dem OTEL werden wir in kürzester Zeit von Männern und Jungs umringt und  bestaunt, als wenn wir von einem anderen Stern gekommen wären. Es gibt sofort Cay und Cafe, sowie ein mit Salatblättern und Pideteig eingewickltes scharfes "etwas". Wir checken nach vielen Gesprächen - es sind gleich mehrere Männer da die etwas Deutsch sprechen - im OTEL ein. Nach einer abenteurlichen Dusche mit Kübel und Brauseschaluch geht in dass neben befindeliche Lokal, wo wir eine herrliche Salamipizza verzehren. EFS gibts nicht, das holen wir uns vom 100m entfernten Mark - eine Richtlinie besagt, dass im Umkreis von 100m von einer CAMI kein Alkohol konsumiert und verkauft werden darf. Der Markt ist jedoch meiner Schätzung nach keine 100m von der Cami entfernt. So jetzt ist es 01.30 Uhr und i hau mi in de Hapfm.